Produktionsbegehungen als Teil des innerbetrieblichen Qualitätsmanagements.

Im Rahmen der Produktion fallen im Unternehmen verschiedene Maschinen und Anlagen, Räume und Gebäude oder die Personalhygiene und Bereiche an, die in verschiedenen Abständen überprüft und bewertet werden müssen – besonders mit Hinblick auf Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit oder andere gesetzliche Vorgaben. Wie Sie Produktionsbegehungen mit BITqms durchführen, erfahren Sie im Folgenden.

All diese Inventarobjekte bedürfen regelmäßigen Kontrollen bezüglich Vorhandensein, Funktionsfähigkeit oder zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen. Die frühzeitige Identifikation und die effektive Beseitigung von Mängeln im Rahmen des Begehungsmanagements trägt somit maßgeblich zum erfolgreichen innerbetrieblichen Qualitätsmanagement bei.

Systematisch planen und durchführen.

BITqms unterstützt bei der Planung und Durchführung aller Schritte von Produktionsbegehungen sowie bei der Definition relevanter Mängel.

Egal, ob parallele Arbeitsschritte oder verschiedene Bearbeiter für eine Aufgabe: Der Arbeitsablauf kann mit BITqms individuell definiert werden.

Der aktuelle Stand der Begehung sowie aller umzusetzenden bzw. bereits umgesetzten Maßnahmen kann direkt an der Begehung eingesehen werden.
Die Begehung selbst kann mit einem Tablet (auch im Offlinemodus) direkt vor Ort erfolgen.

So können die Begehungen problemlos auch ohne bestehende Internetverbindung in der Produktionshalle, auf dem Werksgelände, etc. erfolgen.

Die Inventarobjekte können so mobil abgearbeitet bzw. beurteilt werden. Mängel und sonstige Auffälligkeiten können sofort anhand von Notizen, Fotos oder Sprachnotizen am jeweiligen Objekt hinterlegt werden. Die Synchronisation erfolgt anschließend bei vorhandener Internetverbindun

Die Inventarstruktur als Leitfaden für die Begehung.

Sämtliche Inventarobjekte wie Gebäude, Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen etc. können dem entsprechenden Bereich (wie beispielsweise der Produktionsabteilung) für jeden Standort zugeordnet werden. Dabei werden die Inventarobjekte mit ihren Stammdaten in der Unternehmensverwaltung organisiert.

Für Begehungen relevante Inventarobjekte können zudem in Inventartypen gruppiert werden und darüber bestimmte Eigenschaften übergreifend zugewiesen bekommen.

So können beispielsweise alle Förderbänder unter dem Inventartyp „Förderband“ zusammengefasst werden: Mögliche Mängel und das passende Beurteilungsschema werden dann vom Inventaryp für die einzelnen Inventarobjekte (Förderbänder) übernommen.

Die Planung von regelmäßigen Begehungen kann dann auf einen Bereich wie die Produktion bezogen werden und beinhaltet direkt alle zu prüfenden Objekte dieses Bereichs.

Mängel und Beurteilungsschema vordefinieren.

Ist ein Inventarobjekt fehlerhaft, können diese Fehler als Mängel bei der Begehung erfasst werden. Dazu gibt es die Möglichkeit, mögliche Mängel bereits vorab im System zu hinterlegen und den jeweiligen Inventarobjekten zuzuordnen.

So werden auch bei unterschiedlichen Prüfern dieselben Fehlerquellen und Schwachstellen überprüft. Die einheitliche Dokumentation der Mängel erleichtert zudem die spätere Auswertung und ermöglicht Trendauswertungen und Vergleiche über längere Zeiträume und Unternehmensbereiche hinweg.

Mängel können zudem in verschiedene Arten unterteilt werden. Eine farbliche Einteilung erleichtert die Zuordnung bei der Begehung selbst (beispielsweise leichter Mangel: grün oder kritischer Mangel: rot).

Weiterhin können Kategorien für Mängel definiert werden, um diese beispielsweise in hygienische oder technische Mängel einzuteilen, damit die Ableitung von entsprechenden Korrekturmaßnahmen erleichtert wird. Die Erfassung individueller Mängel und Fehler bei der Begehung bleibt zusätzlich möglich

Gefahrenpotenziale und Schwachstellen rechtzeitig erkennen.

Für bestimmte erfasste Kriterien oder Mängel lassen sich aus der Begehung heraus Korrekturmaßnahmen und Verbesserungspotenziale ableiten, sodass Mängel gezielt beseitigt werden können. Bereits bei der Definition von Fragen oder Mängeln können passende Maßnahmenvorlagen vorab erstellt und bei Bedarf nach Abschluss der Begehung angestoßen werden.

So kann etwa die Reinigung einer bei der Begehung entdeckten verschmutzten Maschine gleich initiiert werden.

Geht es darum, akute Gefahren abzuwenden, besteht zudem die Möglichkeit, Sofortmaßnahmen an Mängel oder Antworten zu binden. Tritt ein solcher Fall während der Begehung auf, muss der Mangel unmittelbar beseitigt werden, um die Begehung weiter bearbeiten zu können.

Schnelle Auswertung und Vergleich mit anderen Begehungen.

Basierend auf ausgewählten Antworten und festgestellten Mängeln wertet BITqms automatisch die Ergebnisse der Produktionsbegehung aus.
Vergleiche mit vorherigen Ausführungen der Begehung bezüglich Fragen, Punkten oder umgesetzten Maßnahmen sind mit einem Klick einsehbar.

Auch weitere Analysen wie Mangelberichte, Inventarstatistiken und unternehmensübergreifende Vergleiche stehen zur Verfügung, um einen Gesamteindruck über Schwachstellen und Gefahrenpotentiale zu gewährleisten.